Bei der teilgebundenen Ganztagsschule nehmen nur bestimmte Klassen oder Jahrgangsstufen verpflichtend am Ganztagsprogramm teil — nicht die gesamte Schule. Das unterscheidet sie von der vollgebundenen Form, bei der alle Schülerinnen und Schüler der Schule teilnehmen müssen.
Wie funktioniert das in der Praxis?
Häufig richten Schulen eine oder mehrere „Ganztagsklassen“ pro Jahrgang ein, während parallel weiterhin klassische Halbtagsklassen bestehen. Eltern können sich in diesem Fall bewusst zwischen beiden Modellen entscheiden — anders als bei einer vollständig gebundenen Schule, wo diese Wahl nicht besteht.
Vorteil der teilgebundenen Form
Dieses Modell bietet mehr Wahlfreiheit für Familien — wer eine Ganztagsbetreuung möchte, kann sich für die Ganztagsklasse entscheiden, wer lieber die klassische Halbtagsform mit optionaler Nachmittagsbetreuung wählt, hat diese Möglichkeit ebenfalls. Baden-Württemberg praktiziert dieses System besonders häufig neben seinem Drei-Profil-Modell.
Mehr zu den verschiedenen Organisationsformen findest du in unserem Artikel Vor- und Nachteile des gebundenen Ganztags sowie auf unserer Baden-Württemberg-Seite.
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